Über uns

Wir sind davon überzeugt, dass es unserer Gesellschaft besser geht, wenn jeder Einzelne von uns sein Potenzial bestmöglich einbringen kann. Deshalb untersuchen wir als Stiftung Grundeinkommen die Frage, welchen Beitrag ein Grundeinkommen dazu leisten kann, diese gesellschaftliche Vision zu erreichen – unvoreingenommen, ergebnisoffen, analytisch und konkret. 

Unser Forschungsansatz ist interdisziplinär. Wir bringen Expertinnen und Experten verschiedener Fachbereiche zusammen. Damit generieren wir abgesicherte Erkenntnisse zur Wirkungsweise, möglichen Ausgestaltung und Umsetzbarkeit eines Grundeinkommens in Deutschland. Diese Forschungsergebnisse bringen wir als Impulsgeber in gesellschaftliche Debatten ein und diskutieren sie mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Wir setzen uns ein für evidenzbasierte Politik, bei der Entscheidungen auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen, situativen Rahmenbedingungen und den Interessen aller beteiligten Stakeholder diskutiert und getroffen werden.

Das Team der Stiftung

Mansour Aalam

Geschäftsführer

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Mansour Aalam studierte Ökonomie und Politikwissenschaften in Freiburg, Rom und Washington. Er schloss sein Studium mit einem Master of Science in Business and Economics an der Universität Basel (Schweiz) ab.

Dr. Andrea Paulus

Wissenschaftliche Referentin

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Dr. Andrea Paulus studierte Psychologie in Saarbrücken und Prince George (Kanada). Im Anschluss arbeitete sie als Wissenschaftlerin an der Universität des Saarlandes, der University of Amsterdam und der Technischen Universität München.

Judith Fahrentholz

Referentin der Geschäftsführung

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Judith Fahrentholz studierte Kulturwirtschaft / International Cultural and Business Studies in Passau und Québec (Kanada). Anschließend arbeitete sie als PR-Expertin für NGOs und leitete u.a. sechseinhalb Jahre die Kommunikationsabteilung einer Umweltorganisation in München.

Fragen an
Jan Fischer, Gründer
der Stiftung
Grundeinkommen

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Wann hat die Stiftung Grundeinkommen aus Ihrer Sicht ihr Ziel erreicht?

„Für mich ist das Ziel der Erkenntnisgewinn. Das ist ein fortlaufender Prozess. Mir geht es nicht darum, dass die Stiftung Grundeinkommen anderen Menschen eine vorgefertigte Meinung präsentiert oder Druck aufbaut, sondern darum, dass sie in den Dialog tritt. Ergebnisoffen und optimistisch. Die Stiftung arbeitet nicht auf einen konkreten Punkt hin - wie die Einführung eines Grundeinkommens. Sondern sie begleitet den Prozess zur Findung und Weiterentwicklung eines jeweils möglichen Modells, bereichert die Debatte dazu und ordnet entsprechende Ergebnisse ein."

Wie bringen Sie sich selbst in die Arbeit der Stiftung ein?

„Mir ist es wichtig, dass die Stiftung Grundeinkommen maximale Freiheit genießt: in der inhaltlichen Ausrichtung und bei allen Förder- und Kommunikationsaktivitäten. Das gehört zu meinem Verständnis der Selbstentfaltung. Am besten gelingt das der Stiftung nach meiner Überzeugung, wenn ich mich öffentlich zurückhalte und nicht operativ einmische. Im Fokus der Aufmerksamkeit soll die Arbeit der Stiftung stehen und die damit angestoßenen Debatten - nicht ich.“

Forschen statt fordern

Unsere Projekte

Experimentelle Feldstudie

Barrieren auf dem Arbeitsmarkt II

Welche Barrieren existieren auf dem deutschen Arbeitsmarkt, die Menschen von einer Veränderung ihrer Arbeitssituation abhalten? Diese Frage untersucht das MIT im Auftrag der Stiftung Grundeinkommen.

Review

Die Grenzen sozialer Mobilität

Im Auftrag der Stiftung Grundeinkommen bestimmt das ifo Institut den aktuellen Forschungsstand zur Auswirkung der bedarfsorientierten Grundsicherung auf die soziale Mobilität in Deutschland.

Experimentelle Feldstudie

Die Wirkung von Sanktionen

Die Stiftung Grundeinkommen unterstützt das Forschungsprojekt HartzPlus, das zusammen mit dem Wuppertaler Instituts für Unternehmensforschung und Organisationspsychologie die Wirkung von Sanktionen auf Hartz-IV-Beziehende untersucht.

Alle Forschungsprojekte